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Manometrie (Druckmessung) der Speiseröhre |
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Durch die Manometrie können die Druckverhältnisse der Speiseröhre gemessen werden.Da verschiedene Drucksensoren (3-8) auf der Meßsonde angeordnet sind, kann man nicht nur statisch einzelne Druckwerte, sondern auch komplexe Bewegungsabläufe ermitteln. Diese Daten erlauben dann Rückschlüsse auf die Pumpfunktion der Speiseröhre und die Verschlußfunktion des Mageneingangsschließmuskels. |
Manometriebild eines Gesunden |
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Dieser Mageneingangsschließmuskel hat bei Vorliegen einer Achalasie ein typisches manometrisches Bild: Relaxiert (erschlafft) er beim Gesunden während des Schluckaktes auf das Druckniveau des Magens, so relaxiert er beim Achalasiepatienten nur teilweise oder in späteren Stadien gar nicht mehr. Als Folge daraus resultiert das Steckenbleiben der Nahrung. Das Vorliegen dieses pathologischen (krankhaften) Relaxierungsverhaltens des Mageneingangsschließmuskel ist i.d.R. somit beweisend für das Vorliegen des Erkrankungsbildes der Achalasie. |
Manometriebild der klassischen A. |
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Hinzu kommen weitere manometrische Charakteristika: Bei der klassischen (hypomotilen) Form der Erkrankung zeigt die Muskelpumpe der Speiseröhre eine simultane Persitaltik (gleichzeitiges Zusammenziehen der Muskulatur ohne Pumpwirkung) mit sehr niedrigen Druckamplituden, bei der hypermotilen Form ebenfalls simultan aber mit normaler bis gesteigerten Druckspitzen in der Speiseröhre. |
Manometriebild der Vigorous A. |