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Abstracts einiger Publikationen:
6. Jahreskongreß der Gesellschaft für Gastroenterologie Westfalen 1997: Die chirurgische Behandlung der gastroösophageale Refluxerkrankung: Indikation, Technik und Ergebnisse verschiedener Antirefluxmanschettentypen (141 Fälle)
W.P.Bayerl2, H.G.Schulz1, V.Meister, M.Kahlert Die Einführung der laparoskopischen
Antirefluxchirurgie bietet durch das geringe Abdominaltrauma und die
damit verbundene kurze Rekonvaleszenzphase eine alternative
Behandlungsform zur medikamentösen Therapie der gastroösophagealen
Refluxerkrankung. Fifth World Polydisciplinary Congress of O.E.S.O.: The Esophagogastric Junction, Paris 9/96: Totally Intrathoracic Stomach - Laparoscopic Reposition of Herniated Stomach, Posterior Crural Repair and Various Antireflux Procedures
Henning G. SCHULZ1, Volker MEISTER, Wolfgang P. BAYERL2, Michael KAHLERT Introduction: Large esophageal and paraesophageal herniations may occasionally produce gastric obstruction, strangulation and hemorrhage. Commonly symptoms are manifesting initially in patients of advanced age with other significant medical problems. Most authors recommend surgical repair as soon as the diagnosis is made, without waiting for the presence of symptoms. Opinions differ regarding the need to routinely include an antireflux procedure as a part of surgical repair of these type of hiatus hernia. Methods: 8 patients with totally gastric intrathoracic herniations were treated between 1992 and 1996. Laparoscopic surgical repair was attempted in all cases. The laparoscopic technique include the preparation and reposition of the herniated stomach, a posterior crural repair of the hiatus and an antireflux procedure (six 360° Nissen fundoplication, two modified 270° Toupet semifundoplication) in all cases. In five cases a patch of prolene mesh were stapled on the sutured crura to secure hiatal repair. In 4 cases concomitant laparoscopic procedures were done (3 cholecystectomy, 2 adhesiolysis). Results: All patients survived surgery. Laparoscopic procedure could finish in all 8 patients. The follow-up in the 8 cases ranged from 1 to 47 months. 7 (87,5%) patients were completely symptomless (Visick1). One patient continued to be symptomatic with a mild dysphagia and a mild symptomatic of reflux (Visick 2). Conclusion: The excellent postoperative results are due to the laparoscopic approach, which minimizes the trauma to the abdominal wall and combines the advantage of the transabdominal and transthoracic approach in conventional open surgery. Antireflux procedure should be done in each case, tailor-made to the function of the tubular esophagus (total wrap or semifundoplication). Based on our own experience and on prior reports we suggest that laparoscopic management is the procedure of choice for the treatment of this disease. 163. Tagung der Vereinigung Niederrheinisch-Westfälischer Chirurgen 9/96, Bochum Laparoskopische Therapie der paraösophagealen Hiatushernie einschließlich Thoraxmagen (18 Fälle)
H.G. Schulz1 , W.P. Bayerl2 , H.J. Winkelmann Die paraösophageale Hiatushernie stellt
innerhalb der Gruppe der Zwerchfellhernien im Bereich des Hiatus eine
Sonderform dar, wobei reine paraösophageale Hernien und gemischte
Formen unterschieden werden. Sie wird häufig erst im höheren
Lebensalter symptomatisch. Die in 60% auftretenden Komplikationen
(Volvulus, Inkarzeration, Blutungen u.a.) wird auch heute noch mit
Letalität von 50% in der Literatur angegeben. Für viele Autoren ergibt
sich daraus eine Absoltue Operationsindikation mit der
Diagnosesicherung. Uneinigkeit besteht in der Frage, ob nach der
Reposition des Magens und dem Zwerchfellverschluß eine
Antirefluxoperation notwendig ist. 7. Jahreskongreß der Gesellschaft für Gastroenterologie Westfalen 1998: Rezidivrate nach laparoskopischer Antirefluxoperation mit und ohne Prolenenetzplastik bei 318 Fällen - erste Ergebnisse. W.P.Bayerl2 , H.G.Schulz1 , K.D.Rupp Einleitung: Neben anderen Nebenwirkungen der Antirefluxchirurgie ist das Rezidiv nach konventioneller oder laparaskopischer Antirefluxoperation eines der Hauptprobleme der Chirurgie der gastroösophagealen Refluxerkrankung. Pathophysiologisch steht hierbei der wiedereröffnete Hiatus mit oder ohne Öffnung der Manschette im Vordergrund. Zur Senkung der Rezidivrate wurde von uns - anfangs nur bei großem Zwerchfelldefekt - inzwischen bei jedem Patienten, ein Prolenenetz über die vernähten Zwerchfellschenkel aufgesteppt. Patienten: Vorgestellt werden 318 laparoskopisch versorgte Patienten (1992 - 5/1998) mit einer gastroösophagealen Refluxerkrankung und/oder einer paraösophagealen Hiatushernie. In 161 Fällen wurde zusätzlich ein Netz implantiert. Methode: Nach laparoskopischer transhiataler Freipräparation des gastroösophagealen Übergangs erfolgte die dorsale Hiatoplastik mit Adaptation der beiden Zwerchfellschenkel durch 3-6 Nähte. In 161 Fällen wurde nach Fertigstellung der Hiatoplastik auf die bereits vernähten Crura ein 3x6 cm großes Prolenenetz mit einem Endostapler fixiert. Als Antirefluxmanschette wählten wir in 114 Fällen eine 360°-Original-Nissen-Manschette, in 193 Fällen eine modifizierte dorsale Semifundoplikatio nach Toupet und in 11 Fällen andere Manschetten/keine Manschette. Ergebnis: Mediane Zeitdauer aller Operationen: 2.2 h (incl. zum Teil durchgeführter simultaner Cholezystektomie und/oder Selektiv Proximaler Vagotomie); Verlängerung des Eingriffs durch Netzimplantation median 10 min. Netzbedingte Nebenwirkungen (Abstoßungsreaktion, Netzinfektion, Schädigung der ösophagealen Wand): Keine. 12 Rezidive (7.1%) in der Gruppe der konventionell laparoskopisch versorgten Gruppe. Rezidive nach Implantation des Netzes: 2 (1.2%). Zusammenfassung: Die bislang exzellenten Ergebnisse in der Gruppe der Patienten mit Prolenenetzplastik zeigen eine mögliche operative Alternative zur bislang konventionellen Operationstechnik - wenngleich der Nachuntersuchungszeitraum in der Gruppe mit Netz geringer ist als in der Vergleichsgruppe. Sollte sich dieser Trend in der Zukunft nach längeren Beobachtungszeiträumen bestätigen, könnte diese Technik bei jedem Patienten gefahrlos und ohne Nebenwirkungen eingesetzt werden um die Rezidivrate nach laparoskopischer Antirefluxoperation deutlich zu senken.
2 Dr.W.P.Bayerl (Chefarzt der chirurgischen Abteilung, Gertrudis-Hospital, Herten)
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